

- Wann und warum entstand das unabhängige Institut?
Gut 15 Jahre
nach der Wende und nach dem Beginn der Psychiatrie-Reform in
Mecklenburg-Vorpommern,
10 Jahre
nach der Gründung des Landesverbandes Psychosozialer Hilfsvereine
Mecklenburg-Vorpommern e.V. und
nach drei
Jahren Laufzeit des Modellprojektes Sozialpsychiatrie
bemühten sich Praktiker aus der sozialpsychiatrisch orientierten
Versorgungslandschaft und Mitarbeiter aus den Universitäten
des Landes - hier insbesondere der Psychiatrischen Kliniken
der Universitäten Greifswald und Rostock - um die Etablierung
eines wissenschaftlich fundierten sozialpsychiatrischen Standards
in der Psychiatrie des Landes Mecklenburg-Vorpommern.
Damit soll die bisherige sehr positive und auf sozialpsychiatrischen
Grundsätzen verlaufene Entwicklung in der Psychiatrie
auch aus dem wissenschaftlichen Bereich weiter gestützt
und gefördert werden.
Forschungsnetzwerk
Das Institut für Sozialpsychiatrie ist als Institut der
Universität Greifswald mit gleichzeitigen engen Kooperationsbeziehungen
zur Psychiatrischen Klinik der Universität Rostock konzipiert.
Das im Jahr 2005 entstandene "Forschungsnetzwerk Sozialpsychiatrie"
bildet eine Plattform für vernetzte sozialpsychiatrische
Projekte von Universität Greifswald, Universität
Rostock und dem Landesverband Sozialpsychiatrie MV e.V.
Nutzerorientierung und Unabhängigkeit
Die Arbeit des Institutes soll durch einen Beirat v.a. unter
Beteiligung von Psychiatrie-Erfahrenen, Angehörigen,
dem Psychiatrie-Referenten des Sozialministeriums, Kommunal-
und Landespolitikern sowie allen mit der Psychiatrie befaßten
Anbietern von Dienstleistungen sowie sonstigen Gruppierungen
aus Wissenschaft, Bildung und Praxis begleitet werden.
Damit erreicht das wissenschaftliche Universitätsinstitut
selbst größtmögliche Unabhängigkeit von
den Interessen einzelner Gruppierungen der Sozialpsychiatrie
und ist gleichzeitig sehr nahe in den Alltag der Psychiatrie
und die aktuellen Problemlagen eingebunden.
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