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Laufzeit 2002 - 2005
Das Modellprojekt "Projekt Kommunale Psychiatrie"
entstand im Ergebnis des Vorgängerprojektes Modellprojekt
Sozialpsychiatrie (1998-2001), das auf Basis wissenschaftlicher
Analysen gemeinsam mit Anbietern, Kostenträgern (Eingliederungshilfe)
und Sozialministerium neue Standards für die Sozialpsychiatrie
in Mecklenburg-Vorpommern entwickelt hatten.
Dem Modellprojekt lag die Idee zugrunde, daß mit Inkrafttreten
des Gesetzes zur Neuordnung der Aufgaben nach dem Bundessozialhilfegesetz
und anderer Sozialvorschriften die Kommunen, denen die Finanzmittel
des überörtlichen Kostenträgers übertragen werden,
inhaltlich-fachliche Unterstützung benötigen, um das Gesetz
mit den Grundaussagen der personenzentrierten und lebensfeldorientierten
Leistungserbringung und des Ausbaus der ambulanten Angebote voll
wirksam werden zu lassen.
Am Projekt beteiligten sich 10 Gebietskörperschaften in
sogenannten
» Begleit- und Netzwerkregionen,
deren fachliche Beratung im Focus der Projektarbeit stand.
Darüber hinaus war es erforderlich
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die Psychiatrieerfahrenen in den Prozeß
von Neugestaltungen einzubeziehen |
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die Mitarbeiter von Leistungsträgern und
Leistungsanbietern für personenzentrierte Hilfen zu sensibilisieren
und weiterzubilden |
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für ein einheitliches Hilfeplanverfahren
(IBRP - Integrierter Behandlungs- und Rehabilitationplan) in
Mecklenburg-Vorpommern für den Bereich der Psychiatrie
zu werben und dieses zu etablieren |
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das Problem der notwendigen Entkopplung von Wohnen
und Betreuen ins Bewußtsein der in der psychiatrischen
Versorgung Tätigen zu rücken und breit zu diskutieren,
sowie Lösungsmöglichkeiten vorzustellen |
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den § 93 BSHG auszugestalten und die bisherige
institutionsorientierte Finanzierung in eine personenbezogenen
Finanzierung (z.B. mittels personengebundene Budgets) zu überführen. |
Diese einzelnen Arbeitsschwerpunkte waren in unterschiedlicher Wichtung
auch Bestandteil der Arbeit in den Begleit- und Netzwerkregionen.
Die Arbeit des Projektes wurde durch einen vom Staatsekretär
des Sozialministeriums berufenen
Beirat (PDF-Datei, 10 Kb) geleitet.
1 wurde vom » Sozialministerium
Mecklenburg-Vorpommern, Psychiatrie-Referat, als Modellprojekt
gefördert
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