Am 30.08.2007 veranstaltete das Modellprojekt KoDE im Rahmen
des Projektschwerpunktes Passgenaue Hilfen den Workshop "Hilfeplanung
konkret - Qualität in der Praxis" für die Projektregionen
(Hansestädte Greifswald, Rostock und Stralsund, die Landkreise
Nordvorpommern, Ostvorpommern, Parchim, Rügen und die Landeshauptstadt
Schwerin).
Der Workshop richtete sich in erster Linie an die Mitarbeiter,
welche unmittelbar in der Praxis Hilfeplankonferenzen durchführen
und als ständige Mitglieder oder als begleitende Betreuer
konkret den "HPK-Alltag" kennen. Darüber hinaus
waren die Mitarbeiter der weiteren Kostenträger eingeladen,
die bereits in die regionalen HPKs einbezogen sind (regionale
ARGEN, psychiatrische Kliniken) und mit denen sich die Zusammenarbeit
in der HPK in der Zukunft weiter festigen soll.
Der Teilnehmerkreis war entsprechend bunt: Mitarbeiter der
Sozialämter (25), der Gesundheitsämter (8 Teilnehmer),
Mitarbeiter von Leistungserbringern (33 Teilnehmer), Fallmanager
der regionalen ARGEN (6 Teilnehmer) und Mitarbeiter der Kliniken
(5 Teilnehmer).
Der Workshop diente den folgenden Zielen
Austausch über
die verschiedenen Situationen vor Ort in den Regionen,
"Hineindenken"
in fachliche Bereiche anhand eines Praxisfalles mit dazugehörigen
Fragestellungen,
Erarbeitung
von konkreten Möglichkeiten, wie sich wichtige professionelle
Standards in der HPK im Gespräch mit den Klienten berücksichtigen
lassen,
Vorschläge
für günstige organisatorische Rahmenbedingungen erarbeiten,
Probleme aus
der Praxis benennen.
Die Präsentation zur Einstimmung den Tag von Herrn Ehrecke
finden Sie »
hier.
In drei Arbeitsgruppen zu jeweils einem Thema wurden folgende
fachliche Bereiche bei der Fallbearbeitung mit in den Blick
genommen:
1. Personenorientierung (AG 1: "
individuell")
»
2. Lebensfeldorientierung (AG 2: "
ganzheitlich")
(PDF-Datei, 9 Kb)
»
3. Ziel- und Ergebnisorientierung (AG 3: "
zielorientiert")
(PDF-Datei, 18 Kb)
Des Weiteren wurden organisatorische und strukturelle Fragen
zu den Rahmenbedingungen von Hilfeplankonferenzen in die Themenspeicher
aufgenommen, um in der neuen AG Hilfeplanung / Hilfeplankonferenz
mit bearbeitet zu werden.
Die thematische Einführung in die Arbeitsgruppen von Frau
Nerlich finden Sie »
hier.
Ergebnisse und Erfahrungen:
Mit insgesamt 77 Teilnehmern wurde in den 9 Unter-Arbeitsgruppen
sehr individuell und mit unterschiedlicher Intensität,
gearbeitet. Nach einer Orientierungsphase zu Beginn fanden nahezu
alle Arbeitsgruppen zur intensiven Beschäftigung mit dem
Fall und den Fragen, auch tauschten sich die Teilnehmer intensiv
aus über die Praxiserfahrungen vor Ort.
Die Einschätzungen der Moderatoren zu den wesentlichen
Arbeitsergebnissen der Arbeitsgruppen und weiterführenden
Arbeitsaufgaben in der Weiterentwicklung der Hilfeplankonferenzen
im Land können Sie »
hier entnehmen.
Die Photografien der Pinnwände und Flipcharts entnehmen
Sie » hier.
Weiterentwicklung:
Am 09.11.2007 fand die konstituierende Sitzung der Landesarbeitsgruppe
Hilfeplanung / Hilfeplankonferenz des Landesverbandes Sozialpsychiatrie
MV e.V. statt.
Rund 70 Teilnehmer aus ganz Mecklenburg-Vorpommern waren
erschienen, um sich mit übergreifenden Fragen der Gestaltung
und Durchführung von Hilfeplanung und Hilfeplankonferenzen
zu beschäftigen.
Dass die Hilfeplankonferenz ein Querschnittsthema in der
psychiatrischen Versorgung ist, zeigte sich in der bunten
Zusammensetzung der Teilnehmer. Es waren sowohl Mitarbeiter
der Leistungserbringer als auch der Leistungsträger,
hierunter auch Vertreter der regionalen ARGEN, und Mitarbeiter
von Kliniken und Gesundheitsämtern anwesend.
Mit der neuen Arbeitsgruppe soll ein Prozess des Austausches,
die Bearbeitung zentraler Fragen, die Erarbeitung eines gemeinsamen
Verständnisses und die Suche nach optimalen Gestaltungsmöglichkeiten
von Hilfeplankonferenzen im Land Mecklenburg-Vorpommern aktiv
weiter entwickelt werden.
Den Ergebnisbericht der konstituierenden Sitzung können
Sie »
hier aufrufen.
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